#DAgehtnochwas
Digitale Chancen ergreifen

Stadtverordnete in Darmstadt

Ob als Mutter von drei Söhnen, als Juristin, Sportlerin oder Politikerin. Ich liebe es, Dinge anzupacken und das mit Leidenschaft, Ausdauer und Zielstrebigkeit. Für eine nachhaltige Zukunft mit Chancen für alle.

Ich bin 1971 in Darmstadt geboren und aufgewachsen. Dort habe ich auch 1990 mein Abitur am Ludwig-Georgs-Gymnasium in Darmstadt absolviert. Anschließend studierte ich Rechtswissenschaften in Mainz, Dijon und North Carolina. Als promovierte Juristin stieg ich als Rechtsanwältin in einer US-amerikanischen Sozietät in das Berufsleben ein. Seit 2002 arbeite ich für die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Daneben bin ich als Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Autorin tätig. Mit meinem Mann, unseren drei Söhnen und unserer Hündin Bella lebe ich in Darmstadt. Als Familie treiben wir viel Sport, zusammen und im Verein.

Positionen

Meine Ziele? Ich möchte eine moderne Politik für Marktwirtschaft, Klimaschutz und Bildung machen.

Digitale Chancen ergreifen

Die Digitalisierung bietet immense Chancen für unsere Art zu leben und zu arbeiten. Innovationen sind der Motor für Wohlstand und Lebensqualität in Deutschland. Wir müssen heute handeln, um den Fortschritt aktiv mitzugestalten und Erfindergeist hier zu fördern. Wir müssen die Digitalisierung nutzen, um neue Wege in eine nachhaltigere Lebenswelt anzubieten. Insbesondere Blockchain und Künstliche Intelligenz will ich dabei in den Fokus rücken.

Soziale Marktwirtschaft erneuern

Wir müssen unsere soziale Marktwirtschaft fit halten für den demographischen Wandel. Die Leistungen der Bürger sind es, die Deutschland stark machen. Dafür brauchen wir eine Sozialpolitik, die Arbeitsplätze nicht nur sichert. Sie muss Menschen helfen sich zu entwickeln, anstatt sich versorgen zu lassen. Wir wollen allen Mut machen, die Chancen der digitalen Arbeitswelt für mehr Entfaltungs- und Aufstiegschancen zu ergreifen.

Moderne Bildung ermöglichen

Die Digitalisierung erfordert, dass wir uns mit ihr intensiv beschäftigen. Dies gilt nicht nur in der Schule. Um das zu fördern und zu unterstützen, müssen wir Angebote machen: Wir brauchen eine Bundeszentrale für digitale Bildung, ähnlich der Bundeszentrale für politische Bildung. Sie soll uns erklären, warum IT-Sicherheit und Datenschutz wichtig sind und wie wir die neuen Technologien selbstbestimmt sowie sinnvoll nutzen können.

Darmstadt-Dieburg nachhaltig stärken

Die Wachstumsregion Darmstadt-Dieburg ist mit ihrem zukunftsorientierten Branchenmix ein Magnet für die globale Wirtschaft. Ich werde mich dafür einsetzen, dass sich die vielfältige Erfolgsgeschichte fortsetzt und die Wirtschaft eine Stimme hat. Im Mittelpunkt müssen die Zukunft von Industrie, Handel und Gewerbe stehen. Es braucht Anreize, um der durch die Corona-Krise beschleunigten Verödung der Innenstädte entgegenzuwirken.

Aktuell: Europa-Quiz

Testen Sie hier Ihr Know-how:
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Artikel

Kinder fit machen für ein selbstbestimmtes Leben

Das Deutsche Aktieninstitut untersucht seit 1997, wieviel die unter 30jährigen investieren. In der Pandemie hat sich etwas Entscheidendes verändert. Die jungen Menschen haben angefangen sich für ihr Geld zu interessieren und kaufen so viele Aktien wie noch nie. Laut verschiedenen Erhebungen haben viele junge Menschen allerdings keine Ahnung, von Steuern, von Versicherungen und auch was sie mit ihrem Geld anstellen sollen. Das kann nach hinten losgehen. Oft werden die Risiken vergessen. In der Schule bekommen Jugendliche oft nicht genug Finanzwissen mit. Finanzwirtschaftliche Kenntnisse sind der Grundstein für finanzielle Unabhängigkeit und ein freies Leben. Schon Jugendliche sollten wissen, dass sie nicht blind irgendwelchen Empfehlungen auf Youtube vertrauen. Finanzwissen ist daher nicht erst in Spezialstudiengängen der Betriebswirtschaftslehre an Fachhochschulen und Universitäten zu vermitteln. Sondern die Grundlagen hierfür gehören in den Fächerkanon aller weiterführenden Schulzweige, der Hauptschulen, der Realschulen, der Gymnasien und der Berufsschulen. Jeder Jugendliche sollte bei seinem Schulabschluss nicht nur wissen, was ein Bankkonto und ein Darlehen sind, wie Online-Banking geht und Kreditkarten funktionieren, was eine Bürgschaft und eine Grundschuld bedeuten, und welche Versicherungen wofür genommen werden können. Sondern zur Lebensbefähigung und Bildung gehört eben auch das Basiswissen über die Alterssicherung, Kapitalanlageformen und Altersvorsorgeleistungen, worauf hier zu achten ist, und wie man entsprechende Angebote vergleicht. Ein Grunddilemma jeder Rentenreformdebatte besteht ja darin, dass dem Durchschnittsbürger und leider erst recht der Bürgerin nicht zugetraut wird, informierte und nutzenstiftende Entscheidungen bezüglich der Altersvorsorge autonom zu treffen. Das Motto der Aufklärung, man solle sich eigenen Verstandes bedienen, ist hier noch nicht angekommen; der fürsorgliche Staat wird sich schon um alles kümmern.
Um dem abzuhelfen, sind hier - wie schon in der Aufklärung - insbesondere die Schulen gefragt. Neben den inzwischen erkannten Defiziten der Kenntnisse im Bereich der Digitalisierung besteht wohl im Mangel an finanzwirtschaftlicher Bildung die zweite große Lücke in den Lehrplänen unserer Schulen. Wenn unsere Kinder durch die Schulen wirklich fit für ihr selbstbestimmtes Leben und zum mündigen Bürger gemacht werden sollen, müssen die Schulen an diesen beiden Punkten erheblich aufholen. Hier sind die für die Curricula Verantwortlichen gefragt. Diese Forderungen sind beileibe nicht neu. So hat beispielsweise das Deutsche Aktieninstitut immer auf die Notwendigkeit früher finanzwirtschaftlicher Bildung für jedermann hingewiesen. Geschehen ist bisher seitens der dafür Verantwortlichen nichts. Hängt das mit den wirtschaftsfernen Ausbildungen der Planer in unseren Kultusministerien und Schulen zusammen? Es ist dringend notwendig, dass auch in diesem Punkt in Deutschland endlich angepackt wird.

Dr. Julia von Buttlar

Werdegang

  • 2021

    Mitglied der Stadtverordnetenversammlung in Darmstadt

    Sprecherin für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr
    sowie Schule, Bildung und Kultur
  • 2019

    Eintritt in die FDP

    Beisitzerin im Kreisvorstand
    Mitglied im Landesfachausschuss der FDP für Wirtschaft, Energie und Bauen

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